Var. Sterne nicht gesetzt Druckansicht Bourbon Fizz, Fizzes: Hausbar Rezept
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Bourbon Fizz

 

Zutaten:

4.0
cl Whiskey (Bourbon)
2.0
cl Zitronensaft
2.0
cl Zuckersirup (Läuterzucker)
1.0
Schuss Sodawasser
Eiswürfel

Geschmack:

erfrischend-spritzig


Zubereitung:

Alle Zutaten außer dem Soda mit viel Eis shaken. In ein Longdrinkglas abseihen und mit Soda auffüllen.
(Ursprünglich servierte man Fizzes ohne Eis; jedoch werden sie in vielen Bars mit Eis im Glas serviert um den Cocktail noch weiter zu kühlen)


Glasempfehlung:

Longdrink-, Fizz- oder Highballglas
Dieses unscheinbare Glas, das für viele bis zum 14. Lebensjahr gemeinhin als Wasserglas bekannt ist, bietet doch vielem mehr Platz als nur dem Wasser. Neben Longdrinks (zB. Gin Tonic, Vodka Lemon,...) präsentieren Bars gerne auch einen Gin Fizz oder auch Tom Collins in einem solchen Glas. Wichtig ist nur, dass die Füllmenge des Glases ausreichend ist, damit neben dem Cocktail auch noch genügend Platz für Eiswürfel bleibt.


Dekorationstipp (Garnitur):

Zitronenscheibe und Cocktailkirsche


Über den Fizz

Der Fizz ist eng mit der Getränkefamilie des Collins verbunden. Der Collins ist einer der klassischen englischen Drinks des 19. Jahrhunderts und wurde ursprünglich mit Gin, höchstwahrscheinlich einer gesüßten Version namens Old Tom, zubereitet.
John Collins, Chefkellner im Limmer Hotel auf der Conduit Street, wird weithin als dessen „Erfinder“ verehrt.

Es gibt jedoch kleine, aber wichtige Unterschiede zwischen den beiden. Der Collins ist ein klassisch hergestellter Drink, seine Zutaten werden direkt über sehr viel Eis gegossen und ergeben eines der beliebtesten Sommererfrischungs-Getränke überhaupt. Selbst das Glas, in dem er serviert wird, trägt den gleichen Namen wie sein Inhalt. Ebenso ist der Sodaanteil höher als beim Fizz.

Der Fizz hingegen wird als amerikanische Kreation gehandelt, die erst später als der Collins aufkam und einen trockenen London-Style Gin zur Grundlage hat. Er wird immer geshakt und durch ein Sieb in ein kleineres Glas (ein Fizzglas) gegeben. Dabei ist es am besten, ein angefrostetes oder eisgekühltes Glas zu verwenden. Der eher bescheidene Fizz kam schon immer ohne Garnitur aus und wurde ursprünglich als Morgentrunk vor Beginn des Tagwerks genossen.

Es gibt verschiedene Variationen des Fizz, die den Gebrauch von Eiern oder anderen Schaum produzierenden Zutaten erforderlich machen. Zum Beispiel der Silver Fizz, enthält ein steif geschlagenes Eiweiß, das ihm eine feine, seidige Konsistenz verschafft und eine optisch ansprechende schaumige Schicht auf dem Drink bildet.

Für den Golden Fizz benötigt man ein Eigelb. Dem Diamond Fizz wird als kleiner Luxus Champagner statt Soda zugegeben. Wie der Collins ist der Fizz extrem vielseitig und es gibt inzwischen Dutzende wunderbarer Variationen.

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